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  • Energiegewinnung

  • Wie wird Energie gewonnen?

    Nach einem physikalischen Gesetz geht Energie nicht verloren, sondern wandelt sich in eine andere Form der Energie um. Diese Gesetzmäßigkeit nutzte man schon vor über 200 Jahren bei der Konstruktion der Dampfmaschine, nach deren Prinzip auch heute noch Energie gewonnen wird.

  • Kohle, Erdöl und Erdgas

    Um beispielsweise die chemische Energie von Kohle, Erdöl und Erdgas in elektrischen Strom umzuwandeln, verbrennt man diese und erhitzt damit Wasser in einem Kessel, bis es verdampft. Der Wasserdampf gelangt mit großer Geschwindigkeit aus dem Kessel in eine Turbine und bringt sie zum Rotieren. Die dadurch entstehende Bewegungsenergie wird schließlich von einem Generator in elektrische Energie umgewandelt.

  • Kernspaltung

    Ein Atomkraftwerk arbeitet in etwa nach dem gleichen Prinzip, nur dass zu Beginn die Wärme nicht durch Verbrennung, sondern durch Kernspaltung erzeugt wird. Denn mit der Spaltung des Atomkerns wird die Bindungsenergie freigesetzt, die im Atomkern die kleineren Elementarteilchen durch eine extrem große Kraft zusammenhält.

  • Wind und Wasser

    Auch aus der Bewegungsenergie von Wind und Wasser lässt sich elektrischer Strom erzeugen. Der Wind bringt die Windräder auf den Feldern in Bewegung. Die daraus entstehende Energie wandelt ein Generator dann in elektrischen Strom um. Genau so arbeitet auch ein Wasserkraftwerk. Nur setzen hier kräftige Wasserströme riesige Turbinen in Bewegung.

  • Sonnenlicht

    Mit Hilfe der Solartechnik verwandelt man Sonnenlicht direkt in elektrische Energie. Das Verfahren hierfür ist etwa 50 Jahre alt und wurde in der Raumfahrt entwickelt. Mit einer 10 cm² großen Solarzelle werden etwa 1,5 Watt Strom erzeugt. Um eine ausreichende Menge Strom zu erreichen, werden mehrere solcher Solarzellen zusammengeschaltet.

  • Erdwärme

    Eine weitere regenerative Energie ist die Erdwärme. Hierfür entzieht man die in der Erde gespeicherte Wärme und nutzt sie entweder direkt zum Heizen und Kühlen oder zur Erzeugung elektrischen Stroms. Diese Erdwärme geht nur zu einem geringen Teil auf die Sonneneinstrahlung zurück. Vielmehr ist sie u.a. das jahrtausend alte Resultat radioaktiver Verfallsprozesse. So können heute noch in 1 Kilometer Tiefe Temperaturen von bis zu 40°C gemessen werden. Um Strom zu erzeugen, braucht es mindestens 100°C Erdwärme, wie sie auch in vielen Regionen der Erde nahe an der Erdoberfläche zu finden sind (z.B. Italien und Indonesien). Hier in Deutschland können wir die Erdwärme mit Hilfe von Wärmepumpen für die Beheizung von Wohnungen und der Warmwasserbereitung verwenden.

  • Biomasse

    Sogar aus Kuhmist lässt sich heute Strom gewinnen! Ein etwas netterer Ausdruck hierfür ist Biomasse. Aber nicht nur Tiermist, sondern auch Pflanzenabfälle und Lebensmittelreste wie Brot, Butter und Käse sind für die Stromgewinnung verwendbar. Denn wenn sie unter bestimmten Bedingungen verfaulen, entsteht Biogas, das genauso wie Erdgas verbrannt und in Strom umgewandelt werden kann. Solche Biogaskraftwerke befinden sich verständlicherweise meist auf Bauernhöfen.