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  • Strom sparen – Tipps für den Sommer

    18. August 2016
  • In diesem Jahr hat sich der Sommer bisher von seiner wechselhaften Seite gezeigt. Auf einige wenige Sonnentage folgten mehrere Regentage. So ruhen alle Hoffnungen auf einen warmen Spätsommer, auf denen sich Urlauber und Sparer gleichermaßen vorbereiten wollen.

    Klimaanlage für Zuhause oder im Büro

    Gerade Bürotiger und Mieter, deren Räumlichkeiten nach Süden hin ausgerichtet sind, investieren gern in eine Klimaanlage. Mobile Kompaktgeräte schlagen schon mit 200 Euro und mehr zu Buche. Die Stromkosten dieser praktischen Helfer klettern zudem rasch in die Höhe. Bis zu 90 Euro pro Jahr können Klimaanlagen zusätzlich an Energiekosten verursachen.

  • Wer für eine bessere Konzentration oder sein allgemeines Wohlbefinden nicht auf frische Luft im Sommer verzichten will, der sollte sich eine Klimaanlage mit der Energieeffizienz-Klasse von A oder höher anschaffen.

    Im Handel sind sowohl Mono- als auch sogenannte Splitgeräte erhältlich. Beide garantieren eine angenehme Raumluft, haben aber auch einige Nachteile. Monogeräte kühlen zwar zuverlässig, da sie aber Abwärme produzieren, muss ein Fenster ständig geöffnet bleiben. Auf diese Weise strömt ständig warme Luft in den Raum und die Klimaanlage muss im Dauerbetrieb laufen, um für die nötige Abkühlung zu sorgen. Splitgeräte führen die warme Abluft zwar direkt nach draußen, doch ist ihre Installation sehr aufwändig und in Mietwohnungen nicht gestattet.

    Die Alternativen zu Klimageräten

    Eine weitaus günstigere Alternative stellen Standventilatoren dar, die für eine gleichmäßige Luftzirkulation im Raum sorgen und auf diese Weise warme und kühlere Luft vermischen. Das Beste: Ein Ventilator mit 50 Watt verursacht in einer Stunde lediglich 1,4 Cent an Energiekosten.

    Vorsorge ist besser als Nachsorge – also ist der beste Weg, die Hitze gar nicht erst in die Räume eindringen zu lassen. Darum empfiehlt es sich, wenn möglich die ganze Nacht die Fenster offen zu lassen oder wenigstens morgens zu lüften, um die Zimmer abzukühlen. Sobald es im Laufe des Vormittags wärmer wird, schließt man die Fenster und lässt die Rollläden bzw. Jalousien herunter. Im Handel sind sogar Jalousien mit spezieller Antihitze-Beschichtung erhältlich.

    Im Sommer verbraucht der Kühlschrank mehr Energie

    Der Kühlschrank ist 365 Tage im Jahr rund um die Uhr im Einsatz. Und je wärmer es wird, desto mehr Strom verbraucht er auch. Am besten stellt man ihn daher möglichst weit weg vom Herd und an einen Platz, wo am wenigsten Sonne hingelangt. Denn laut der Deutschen Energieagentur bringt jedes Grad Celsius im Außenbereich sechs Prozent mehr Stromverbrauch.

    An heißen Sommertagen überlegen die meisten zudem zuerst, was sie aus dem Kühlschrank nehmen wollen und öffnen ihn dann nur kurz. Denn bei jedem Öffnen strömt warme Umgebungsluft in das Gerät, die wieder abgekühlt werden muss. Bei einem längeren Sommerurlaub lohnt es sich, den Kühlschrank vorher auszuräumen und vom Stromnetz zu trennen. Die Tür des Kühlschranks sollte dabei offen bleiben, sonst bildet sich Schimmel.

    Wäsche gratis in der warmen Sommerluft trocknen

    Der Wäschetrockner gehört zu den Haushaltsgeräten mit dem meisten Stromverbrauch. Dabei steht die warme Sommerbrise völlig kostenfrei zur Verfügung. Wer mit seinem Geld also besseres anzufangen weiß, als unnötige Stromkosten damit zu bezahlen, der sollte die Wäsche an der frischen Luft trocknen lassen.

    Schaltbare Steckerleiste trennt Geräte vom Netz

    Heutzutage besitzt jeder Haushalt eine Vielzahl an Mediengeräten: Vom Smartphone über Laptop, Drucker und Scanner bis hin zu Stereoanlage und Fernseher. Viele dieser Elektronikgeräte sind Tag und Nacht mit dem Stromnetz verbunden und im Standby-Modus geschaltet, was unnötige Energie verbraucht. Laut der co2online Initiative sind es stolze 10 Prozent der Jahresstromrechnung, was uns unsere Bequemlichkeit kostet.

    Denn oft ist es den Menschen zu umständlich, nach jedem Benutzen den Stecker zu ziehen. Mit einer schaltbaren Steckerleiste gelingt es aber jeden, bequem Strom zu sparen. Einfach den Schalter umlegen und schon sind alle Geräte tatsächlich ausgeschaltet.

    Übrigens: Wer ganz genau wissen will, wie viel Strom jedes seiner Elektrogeräte tatsächlich verbraucht, der kann sich bei seinem Stromanbieter, den Stadtwerken sowie bei Verbraucherzentralen ein Strommessgerät kostenfrei ausleihen.

    Bildquelle: Flickr.com - Thomas Luebke, Just looking, CC BY 2.0