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  • Arbeitszimmer und Büro

  • Im heimischen Arbeitszimmer oder im Büro verbringt man in der Regel viel Zeit und die Geräte sind zahlreich und leistungsintensiv. Computer, Drucker, Scanner, Kopierer, Modem oder Wlan-Router, Fax und Telefon sind oft den ganzen Tag über in Betrieb. Nebenbei brennt Licht, läuft die Heizung oder Klimaanlage, die Kaffeemaschine ist eingeschaltet und ab und zu auch der Staubsauger.

    • Es lassen sich etwa 75 Prozent der Stromkosten, also stolze 600 Euro, einsparen, wenn Sie Ihren Arbeitsbereich mit energieeffizienten Geräten ausstatten. Dies bewies die von der Deutschen Energie-Agentur GmbH ins Leben gerufene Initiative EnergieEffizienz mit Hilfe eines Musterbüros, welches vier Computer-Arbeitsplätze besaß, die ausschließlich mit energiesparsamen Geräten ausgestattet wurden. Auf der Internetseite www.office-topten.de bietet Ihnen die Initiative EnergieEffizienz die Möglichkeit, sparsame Bürogeräte miteinander zu vergleichen.
    • Je leistungsfähiger Prozessoren sind, umso mehr Strom benötigen sie auch. Ein Prozessor von AMD oder Intel verbraucht beispielsweise 60 bis 150 Watt. Je höher die Geschwindigkeit ist, mit der ein Prozessor arbeitet, umso mehr Strom benötigt er dafür. Besonders Grafikkarten und -chips benötigen für gute Leistung viel Strom. Die dadurch entstehende Abwärme muss ein integriertes Kühlsystem wieder ausgleichen, was zusätzlich Energie verbraucht. Neue Prozessoren verfügen über eine Energiesparfunktion (mit „Enhanced Speedstep“oder „Cool'n Quiet“bezeichnet), die die Taktfrequenz an die tatsächlich benötigte Leistung anpasst.
    • Der Monitur verbraucht mit 50-100 Watt deutlich mehr Strom als der Rechner (50-80 Watt). Sie können ihn beruhigt abschalten, wenn Sie ihn die nächsten 20 Minuten nicht benötigen. Dem Monitor schadet es nicht.
    • Ein Bildschirmschoner bringt gerade mal 5-10% Stromeinsparung. Wenn Sie zudem einen Bildschirmschoner mit bewegten Bildern aktiviert haben, kann dieser mehr Energie verbrauchen als ein Word-Dokument. Also stellen Sie lieber einen schwarzen Bildschirm ein.
    • Moderne Flachbildschirme (LCD- und TFT-Monitore)verbrauchen mit einer 20 Watt-Leistung etwa 75% weniger Strom als die herkömmlichen Röhren-Bildschirme, die etwa 120 Watt benötigen.
    • Überlegen Sie sich, ob sich für Sie eine Umstellung vom PC zum Notebook lohnt. Denn im Normalbetrieb verbrauchen PCs mit Flachbildschirmen 100 Watt, Notebooks dagegen nur 30 Watt.
    • Für Drucker und Fax gilt: Tintenstrahlgeräte verbrauchen wesentlich mehr Strom als Laser-Geräte. Während ein Tintenstrahldrucker mit 10 Watt auskommt, benötigt ein Laserdrucker schon mal 30 bis 150 Watt.
    • Drucker können bei längerer Nichtbenutzung ganz abgeschaltet werden. Netzwerkdrucker verbrauchen im „Sleep Modus“gut 75% weniger Strom als im Standby-Modus.
    • Das gleiche gilt für Kopierer. Wenn Sie ihn schon die nächsten 15 Minuten nicht nutzen wollen, lohnt sich das Abschalten mehr als der Bereitschaftsmodus, mit dem sich nur 10 bis 20% Strom einsparen lassen. Gerade wenn der Kopierer häufig genutzt wird, lohnt sich der Bereitschaftsmodus nicht, da der Kopierer bei jedem Hochfahren neu vorgeheizt wird und entsprechend viel Strom verbraucht. Auch doppelseitiges Kopieren und die Verkleinerungsfunktion helfen Ihnen, Strom und zusätzlich auch Papier zu sparen.
    • Für den „kühlen Kopf“sorgt im Sommer die Klimaanlage. Um Sie effizient zu nutzen, sollten Sie folgendes beachten:
      • Ihre beste Wirkung kann die Klimaanlage bei geschlossenen Türen und Fenstern erzielen.
      • Oft genügt schon ein Temperaturunterschied von 5 bis 7°C zwischen Innen- und Außentemperatur.
      • Durch jährliche Wartung verhindern sie, dass das Gerät an Effizienz einbüßt. Den gleichen Zweck dient das monatliche Reinigen der Kondensatoren.
      • Hinsichtlich der Beleuchtung, recht es meist, wenn sie Ihren Arbeitsplatz optimal beleuchten und dafür auf die Raumbeleuchtung verzichten.
    • Bevor Sie Ihren wohlverdienten Feierabend genießen, trennen Sie noch alle Geräte vom Stromnetz (abschaltbare Steckerleiste mit Überhitzungsschutz und Blitzschutz). Auch wenn Sie Ihren Computer ausgeschaltet haben, verbleibt der Monitor meist im Standby-Modus und verbraucht bis zum nächsten Arbeitstag weiterhin 30 Watt. Diese allabendlichen Leerlaufverluste summieren sich übers Jahr zu einer beträchtlichen Summe.