• Jetzt clever Energie sparen mit Energiesparer.org

  • Beleuchtung

  • Gerade in den Wintermonaten brennen in jedem Haushalt früh und lang die Lichter. Nicht zuletzt schont helles Licht auch unsere Augen und ist wichtig für unser Wohlbefinden. Gute Gründe also, sich über eine gute und gleichzeitig kostengünstige Beleuchtung Gedanken zu machen. Hier hilft es, ein bisschen mehr über die verschiedenen Arten von Lampen zu erfahren. Egal für welche Lampe Sie sich entscheiden, achten Sie beim Kauf immer auf das EU-Energielabel und wählen Sie die höchste Energieeffizienzklasse.

  • Energiesparlampen

    Da der Einsatz von Energiesparlampen eine der schnellsten Möglichkeiten ist, Strom zu sparen,sind hier einige Kauftipps

    • Hinsichtlich der Helligkeit lassen sich Glühlampe und Energiesparlampe folgendermaßen vergleichen:

      25 Watt - 5–7 Watt
      40 Watt - 7–9 Watt
      60 Watt - 11–16 Watt
      75 Watt - 15–20 Watt
      100 Watt - 20–23 Watt
    • Energiesparlampen erreichen eine Lebensdauer zwischen 5.000 und 15.000 Betriebsstunden, wobei preisgünstige Modelle meist eine kürzere Lebensdauer haben als teure Energiesparlampen. Egal welche Preisklasse Sie wählen, lassen Sie Ihre Energiesparlampen wenigstens 3 Min. eingeschaltet, um ihre Lebensdauer zu erhalten.
    • Energiesparlampen sind in nahezu allen Bauformen erhältlich. So können Sie beispielsweise Reflektor- und Halogenlampen durch formgleiche Energiesparlampen ersetzen.
    • Energiesparlampen sind in verschiedenen Lichtfarben erhältlich. Auf der Verpackung werden diese mit "extra-warmweiß", "warmweiß", "neutralweiß" und "tageslichtweiß" angegeben. Ersteres sorgt für Gemütlichkeit in der Wohnung und letzteres für Sachlichkeit am Arbeitsplatz. Manchmal finden Sie auf der Verpackung oder auf dem Lampensockel statt der Bezeichnung einen Wert, der die Farbtemperatur in Kalvin ausdrückt. 2.700 bis 2.900 Kalvin entsprechen dem Licht einer Glühlampe, das allgemein als gemütlich empfunden wird. 4.000 Kalvin entsprechen dem "neutralweiß" und Werte über 5.000 Kalvin stehen für sachliches "tageslichtweiß".
    • Energiesparlampen benötigen erst eine gewisse Betriebstemperatur, um ihre maximale Leuchtkraft zu erlangen. Eine Vorheizfunktion sorgt für schonendes Zünden und verlängert so die Lebensdauer der Energiesparlampen auf bis zu 10.000 Betriebsstunden. Diese Vorheizfunktion können Sie im Funktionstest vor dem Kauf daran erkennen, dass die Lampe nach dem Einschalten erst verzögert aufleuchtet. In einer Untersuchung von Stiftung Warentest dauerte die längste Vorheizphase 3 Sekunden und die langsamste Lampe erreichte ihre maximale Helligkeit nach knapp 3 Minuten. Werte also, die durchaus vertretbar sind. Außerdem erwiesen sich die Energiesparlampen mit Vorheizfunktion als wesentlich schaltfester.
    • Wollen Sie die Energiesparlampen unter schwierigen Bedingung einsetzen, beispielsweise im Treppenhaus oder im Außenbereich, sollten Sie auf die Verpackungsangaben hinsichtlich der Schaltfestigkeit und der Zeitspanne bis zur vollen Helligkeit achten. Da Energiesparlampen normalerweise für Zimmertemperaturen konzipiert sind, benötigen Sie für den Einsatz im Außenbereich zudem Energiesparlampen, die für niedrige Temperaturen geeignet sind. Denn auch die Umgebungstemperatur beeinflusst die Helligkeit von Energiesparlampen.
    • Der Vorwurf, Energiesparlampen würden am Anfang besonders viel Strom verbrauchen, stimmt nicht mehr. Energiesparlampen mit einem Vorschaltgerät verbrauchen zu Beginn kaum mehr Strom als in einer Stunde Normalbetrieb.
  • LED

    LED-Lampen (Light Emitting Diodes) sind relativ neue Leuchtquellen und wurden bisher beispielsweise für die Anzeigen in Elektrogeräten oder in Autoarmaturen verwendet. Dank technischer Weiterentwicklungen werden sie immer effizienter und damit auch für die allgemeine Beleuchtung interessant. LED-Lampen werden dauerhaft installiert und müssen nie gewechselt werden. Sie sind sehr klein und strahlen wenig Wärme aus. Ihr Licht ist sehr hell und weiß. Die LED-Lampen kommen hinsichtlich der Effizienz den Energiesparlampen am nächsten, sind aber teurer als diese, was sich in naher Zukunft aber sicher ändern wird.

  • Leuchtstofflampen

    Leuchtstofflampen, auch Neonröhren genannt, arbeiten wesentlich ökonomischer als Glühlampen und haben auch eine längere Lebensdauer. Ein Vorschaltgerät, das das Flimmern beim Einschalten verhindert, verlängert die Lebensdauer. Durch ihre hohe Lichtintensität sind Leuchtstofflampen besonders gut für Arbeitsbereiche geeignet. Da ihnen häufiges Ein- und Ausschalten nicht bekommt, sollte man sie in Räumen mit dauerhafter Beleuchtung einsetzen.

  • Halogenlampen

    Halogenlampen, deren Licht weiß und brillant erscheint, haben im Vergleich zu Glühlampen eine doppelt so lange Lebensdauer und nutzen etwa 15% des Stroms für die Lichterzeugung. Verbesserte Halogenlampen mit Infrarot-Beschichtung (im Handel mit "IRC" gekennzeichnet) erreichen sogar eine Lebensdauer von 4.000 bis 5.000 Betriebsstunden und wandeln ca. 20% des Stroms in Licht um. Allerdings sind diese nur als Niedervolt-, nicht aber als Netzspannungs-Halogenlampen erhältlich. Vergleicht man eine herkömmliche Niedervolt-Halogenlampe mit einer Infrarot beschichteten Niedervolt-Halogenlampe gelten folgende Entsprechungen:

    75 Watt - 50 Watt
    50 Watt - 35 Watt
    35 Watt - 20 Watt

    Wenn Sie sich für Halogenlampen entscheiden, sollten Sie bedenken, dass bei diesen Verbrennungsgefahr besteht und die UV-Strahlung die Bindehaut reizt. Halten Sie daher den Mindestabstand ein und verwenden Sie eine Glasabdeckung.

  • Wichtige Hinweise zur Entsorgung!

    Halogenlampen gehören nicht in den Glascontainer, sondern in den Hausmüll. Da das Leuchtstoffmittel von Neonröhren und Energiesparlampen recycelt werden kann, und diese Lampen außerdem geringe Mengen Quecksilber enthalten, sind sie für den normalen Hausmüll tabu. Sie können Ihre Energiesparlampen in der kommunalen Schadstoffsammelstelle kostenfrei abgeben. Auch viele Händler nehmen Ihre alten Energiesparlampen zurück.