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  • Warmwasser

  • Fließend warmes Wasser benötigen wir täglich, sei es unter der Dusche, am Waschbecken oder für die Küchenspüle. Um warmes Wasser zu erhalten, nutzt man die Umwandlung von Öl, Gas, Fernwärme sowie Solarenergie und Erdwärme - aber natürlich auch Strom. In Deutschland nutzen 20 Prozent der Haushalte Durchlauferhitzer oder elektrische Warmwasserspeicher zur Warmwasseraufbereitung. Wie so oft sind alle anderen Möglichkeiten effizienter als Strom. Prüfen Sie deshalb, ob für Sie eine der anderen Varianten in Betracht kommen könnte. Für Diejenigen, die es sich leider nicht aussuchen können, haben wir einige Tipps zur effizienten Nutzung dieser Warmwassersysteme zusammengestellt.

    • Für ein Vollbad benötigen Sie dreimal so viel Wasser und Strom wie für das Duschen.
    • Wenn Sie längere Zeit im Urlaub sind, schalten Sie Ihren elektrischen Warmwasserspeicher aus.
    • Eine Zeitschaltuhr stellt Ihren Boiler zu bestimmten Zeiten automatisch ein und aus, so wie Sie es vorher einstellen. So haben Sie beispielsweise früh beim Aufstehen und wenn Sie von der Arbeit kommen, immer warmes Wasser. Die übrige Zeit ist, in der Sie keines benötigen, schaltet ihn die Zeitschaltuhr automatisch aus, so dass Sie nicht immer daran denken müssen.
    • Stellen Sie den Regler Ihres Warmwasserboilers auf die Stufe "E" wie effizient. Die meisten Geräte erhitzen bei dieser Stufe das Wasser auf ca. 60°C, was zur Legionellen-Vorbeugung völlig ausreicht.
    • Stellen Sie bei Ihrem Durchlauferhitzer die Temperatur ein, die Sie tatsächlich benötigen. So sparen Sie Strom und Wasser, da Sie nun auf das Zumischen von kaltem Wasser verzichten können.
    Kauftipp

    Welches der beiden Warmwassersysteme das bessere für Sie ist, ist letztendlich davon abhängig, für was und wie Sie es einsetzen.

    Wichtig: Geräte sollten grundsätzlich vom Fachmann installiert werden, da Strom und Wasser ansonsten eine lebensgefährliche Verbindung eingehen!

    • Durchlauferhitzer haben gegenüber Warmwasserspeichern zwei Vorteile.
      • Zum einen erwärmen Durchlauferhitzer nur dann das Wasser, wenn es auch tatsächlich benötigt wird, so dass keine Bereitstellungsverluste entstehen. Denn ein Wasserspeicher muss durchweg heizen, um die eingestellte Temperatur zu halten.
      • Der zweite Vorteil ist, dass Sie nur die Temperatur einstellen müssen, die Sie tatsächlich benötigen, während ein Warmwasserboiler das Wasser auf mindestens 60°C gehalten (oder kurzfristig auf 70°C erhitzt) werden muss, um der Legionellen-Gefahr vorzubeugen. Legionellen sind Bakterien, die sich im stehenden Wasser des Speichertanks vermehren und die zu Lungenerkrankungen führen, wenn Wassertröpfchen über die Luft eingeatmet werden, was beispielsweise beim Duschen zwangsläufig geschieht.
    • Der Nachteil eines Durchlauferhitzers ist gleichzeitig ein Vorteil des Warmwasserspeichers. Da Durchlauferhitzer das Wasser innerhalb kürzester Zeit erwärmen müssen, nämlich in dem Moment des Durchströmens, benötigen Sie eine höhere Leistung als Warmwasserspeicher, um die gleiche Temperatur zu erreichen. Warmwasserspeicher brauchen dafür aber wiederum mehr Zeit.