• Jetzt clever Energie sparen mit Energiesparer.org

  • Küche und Bad

  • Wasser sparen ist einfach und niedrige Investitionskosten, wie ein neuer Spülkasten mit Stopp-Taste oder eine neue Duschbrause, amortisieren sich meist schon innerhalb eines Jahres.

    Oft verteilen Vermieter die Kosten für den Wasserverbrauch pauschal auf die Köpfe aller Mieter. Sprechen Sie mit ihm und Ihren Nachbarn über den Einbau von Wohnungswasserzählern. So bezahlen Sie nur für das Wasser, was Sie tatsächlich verbrauchen und haben einen zusätzlichen Anreiz zum Wasser sparen.

  • Küche

    • Zunächst ein Tipp für Ihre Gesundheit: Verwenden Sie möglichst kein Wasser aus der Warmwasserleitung zum Kochen oder Trinken. Denn durch die Wärme lösen sich eventuell gesundheitsschädigende Stoffe aus den Lötmitteln der Rohre bzw. der Opferanode des Boilers.
    • Waschen Sie Ihr Obst und Gemüse nicht unter fließendem Wasser, da Sie auf die Weise Unmengen an Wasser vergeuden. Besser ist es, wenn Sie Lebensmittel für einige Minuten in einer mit Wasser gefüllten Schüssel stehen lassen. So weicht der Schmutz ein und lässt sich leichter abwaschen. Das Wasser können Sie anschließend auch noch zum Gießen verwenden.
    • Moderne Waschmaschinen benötigen ca. 25 Liter Wasser, alte benötigen dagegen schon einmal 90 Liter. Also kaufen Sie sich am besten eine neue, wenn es möglich ist.
    • Ein Mal getragene Sachen müssen Sie nicht jedesmal waschen. Oft genügt es, Sie einen Tag an die Leine zu hängen und durchlüften zu lassen.
    • Beim Geschirrspülen mit der Hand verbraucht man mehr Wasser als eine Geschirrspülmaschine. Bei 12 Gedecken fließen beispielsweise ca. 50 Liter durch den Abfluss, während ein Geschirrspüler für die gleiche Menge Geschirr mit rund 19 Liter auskommt. Sie können also nahezu 31 Liter Wasser je Waschgang einsparen.

    Noch ein paar nützliche Tipps zur Geschirrspülmaschine:

    • Schalten Sie sie nur voll beladen ein. Nur so arbeitet Ihre Geschirrspülmaschine am effizientesten.
    • Entfernen Sie vorher alle groben Speisereste mit der Hand statt unter fließendem Wasser.
    • Eine Vorspülung ist nur beim sehr stark verschmutzten Geschirr nötig. Andernfalls verschwenden Sie zu viel Wasser, da das Geschirr auch ohne Vorspülung sauber wird.
  • Bad

    • Drehen Sie am besten den Wasserhahn zu, während Sie sich die Hände einseifen, sonst fließen 15-20 Liter Wasser ungenutzt durch den Abfluss.
    • Beim Zähneputzen und Nassrasieren wird oft der Wasserhahn angelassen, so dass minutenlang ungenutztes Trinkwasser verschwendet wird. Nehmen Sie beim Zähneputzen am besten einen Becher zum Mundausspülen und Zahnbürstereinigen. Für die Nassrasur können Sie vorher den Ausguss verschließen und nur so viel Wasser ins Waschbecken einlassen, wie Sie hierfür benötigen.
    • Sie können den Zulauf des Wasserhahnes soweit zudrehen, dass, auch wenn Sie den Wasserhahn ganz aufdrehen, nur so viel Wasser fließt, wie Sie zum Händewaschen benötigen. Generell sollten Sie den Wasserhahn nur so weit aufdrehen, dass die Wassermenge für den jeweiligen Bedarf ausreichend ist und nicht zu viel ungenutztes Wasser in den Ausguss verrinnt.
    • Wird ein Waschbecken häufig genutzt, lohnt sich möglicherweise das Anbringen einer elektrischen Wasserarmatur, die den Wasserzufluss automatisch regelt, so dass nur dann Wasser fließt, wenn Sie Ihre Hände unter dem Wasserhahn halten.
    • Bereiten Sie Ihr warmes Wasser mit einer Mischbatterie, sei es für das Waschbecken oder für die Dusche, können Sie einen Einhand-Mischer einsetzen, mit dem Sie 15-25 Prozent Wasser sparen können. Hier mischen Sie das warme und kalte Wasser nur mit einem Hahn, während Sie mit dem anderen die Wassermenge regulieren. Mit diesen sparen Sie sich die Vor- und Nachregelverluste, die entstehen, wenn Sie bei jedem Aufdrehen des Wassers die Temperatur immer wieder neu einstellen müssen.
    • Im Handel sind Einhebel-Mischer mit integrierten Widerstand erhältlich, der die ausreichende Wassermenge zum Händewaschen signalisiert.
    • Reparieren Sie Ihre tropfenden Wasserhähne. Denn diese können in 5 Stunden bis zu einem Liter Wasser kosten, in einem Jahr kämen da rund 1.500 Liter zusammen.
    • Duschen Sie sich lieber und verwöhnen Sie sich dafür nur am Wochenende mit einem Vollbad. Denn für ein Vollbad benötigen Sie ca. 140 Liter Wasser, so viel, wie Sie durchschnittlich an einem ganzen Tag verbrauchen. Beim Duschen benötigen Sie dagegen nur rund 30 Liter.
    • Wie beim Händewaschen können Sie auch beim Duschen, während des Einseifens das Wasser abstellen.
    • Wenn Sie eine halbe Stunde oder länger Duschen verbrauchen Sie letztendlich genauso viel wie beim Baden in der Wanne. Durchschnittlich nehmen sich Europäer 8-10 Minuten Zeit zum Duschen.
    • Sparbrausen verringern die durchlaufende Wassermenge um nahezu die Hälfte, ohne dass Sie an Komfort einbüßen müssten. So kann beispielsweise ein Luftsprudler integriert sein, der das Wasser mit Luft anreichert. Diese Sparbrausen sind für drucklose Boiler und Durchlauferhitzer leider ungeeignet, da der normale Fließdruck gewahrt bleiben muss, um die Geräte nicht zu beschädigen.
    • Von dem durchschnittlichen Wasserbedarf eines Menschen am Tag wird ca. ein Drittel davon für die Toilettenspülung verwendet, was ca. 45 Liter Wasser entspricht. Sie können 30-50 Prozent einsparen, wenn Sie eine Zwei-Mengen-Spülung oder eine Spülung mit Stopp-Taste einbauen. Diese verringern die 10 Liter Wasser pro Spülgang auf 3 bis 6 Liter, ohne dass die Hygiene darunter leidet. Gerade für Familien lohnt sich diese Investition.
    • Kontrollieren Sie die Dichtungen Ihrer Spülung und erneuern Sie sie bei Bedarf. Denn undichte Spülkästen verlieren in jeder Stunde bis zu 20 Liter Wasser.