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  • Winterkälte lässt die Heizkosten steigen

    28. April 2017
  • Wie jedes Jahr wird in der kalten Jahreszeit – meist von Oktober bis März, manchmal auch bis Ende April – in deutschen Haushalten mehr geheizt. Wenn man von einem langen Arbeitstag oder Spaziergang nach Hause kommt, möchte man natürlich in eine angenehm warme Wohnung oder Haus kommen. Das treibt die Heizkosten um bis zu zwölf Prozent in die Höhe.

    Mit dem einsetzenden Frühling veröffentlichen dann die jeweiligen Öl- oder Gasanbieter ihre Verbrauchszahlen vom vergangenen Winter. Jeweils unterschiedlich stark sind die Nutzer von Gas- und Ölheizungen betroffen, da Öl in den vergangenen zwölf Monaten erheblich teurer geworden ist. Diejenigen, die also mit Gas ihre Wohnung geheizt haben, haben in diesem Winter weniger gezahlt, als diejenigen, die mit Öl ihre eigenen 4 Wände warm gehalten haben.

    Öl teurer als Gas

    Da der Gaspreis in den letzten Jahren rückläufig war und der sinkende Preis somit die Heizkosten dämpfte, mussten die Haushalte die mit Gas heizten, weniger zahlen als diejenigen, die mit Öl geheizt haben. Der Ölpreis dagegen ist um rund ein Viertel gestiegen. Das heißt, die Nutzer von Ölheizungen hatten diesen Winter Mehrausgaben, es sei denn sie hatten noch einen vollen Öltank von letztem Jahr.

    Im Januar und Februar letzten Jahres war der Heizölpreis bei etwa 40 Euro pro 100 Liter. In diesem Winter waren es dagegen zwischen 55 und 60 Euro pro 100 Liter. Das heißt, wer sich mit Heizöl rechtzeitig und bedacht eindeckt, kann aber auch hier sparen. Es lohnt sich, die Ölpreise zu verfolgen und von niedrigen Ölpreisen zu profitieren. Der Zeitpunkt des Kaufes ist ausschlaggebend bei einer Ölheizung, bei Gas dagegen nicht. Dieser kann sich jederzeit ändern und wird nach dem Winter abgerechnet.

    Verbrauch hängt von Zustand des Gebäudes ab

    Natürlich ist ein gut isoliertes Gebäude verbraucherfreundlicher als ein altes, in die Jahre gekommenes Gebäude. Eine gute Isolierung, moderne schließbare Fenster und eine Wärmeregulierung sind förderlich für einen sparsamen Heizkostenverbrauch im Winter. Wer zusätzlich immer wieder stoßlüftet, anstatt stundenlang zu lüften, hat zudem ein besseres Raumklima und treibt die Heizkosten nicht unnötig in die Höhe.Cleveres Lüften ist also auch Teil des Heizkosten Verbrauchs.

    Die Preise für Gas und Heizöl sind also jeden Winter unterschiedlich, aber jeden Winter wird der Verbrauch wieder etwas angehoben. Logisch, im Sommer braucht man ja normalerweise keine Heizung. Die Sonne tut ihres dazu und die warme Luft lässt Haus und Wohnung angenehm, manchmal zu heiß erscheinen. Also freuen wir uns auf den kommenden Sommer, genießen die Wärme, und aber dann ab dem Herbst wieder auf wohlig warme Kuschelabende auf der Couch, dank Gas- oder Ölheizung.

    Bildquelle: Flickr.com – Sascha Kohlmann, Wohnzimmer, CC BY-SA 2.0