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  • Energiewende: EU stellt sich gegen Stromfresser

    30. Oktober 2013
  • Mit  neuen Regelungen zum maximalen Stromverbrauch von einigen Haushaltsgeräten will die Europäische Union zur Senkung des Energieverbrauchs beitragen. Die EU-Vorgaben müssen entsprechend im nationalen Recht der Mitgliedstaaten verankert werden und werfen nun die Debatte auf, ob entsprechende Regulierungen dem Markt nicht vielleicht sogar schaden. Nach dem Aus für die Glühbirne stehen nun weitere Gegenstände auf der Liste der EU, die Geräten mit besonders hohem Stromverbrauch weiter den Kampf ansagt. So dürfen ab September 2014 nur noch Staubsauger mit einer Leistung von max. 1.600 Watt verkauft werden. Ab dem Jahr 2017 sollen der maximale Stromverbrauch von Staubsaugern sogar noch weiter bis auf eine Leistung von 900 Watt beschränkt werden. Maßgeblich hierfür wird ein einheitliches Label, das die Energieeffizienz der Geräte von den Klassen A bis G entsprechend der Watt-Zahl einstuft.

    Auch weitere Stromfresser sollen langfristig durch neue energieeffizientere Produkte abgelöst werden und so zu den Klimaschutzzielen beitragen. Dies wird ebenfalls weiter im Fokus der Berichterstattung von Energiesparer stehen. Deutschland weit wird die im Jahr 2009 erstmals entworfene EU-Ökodesign-Verordnung anhand des EVPG umgesetzt (ausgesprochen: Energieverbrauchsrelevante-Produkte-Gesetz).

    Neuregelungen gelten ab dem 1. November bereits für Wäschetrockner, entsprechend weitere konkrete Vorgaben werden zudem auch für Warmwasserbereiter sowie beliebte Technikprodukte (PC, Monitor) erwartet.

    Zum Strom sparen im Alltag und im Haushalt hat Energiesparer.org auf der nachfolgenden Seite ausgewählte Empfehlungen zusammengestellt: www.energiesparer.org/Strom/Strom-sparen/