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  • Energiewende in der Kritik

    18. Juli 2012
  • Die politische Debatte um die Energiewende ist in vollem Gange. Viele Politiker sind sich dabei einig: Die geplanten Ziele im vorgegebenen Zeitfenster zu erreichen, rückt weiter in die Ferne. Nachbesserungsbedarf sieht dabei neben Bundesumweltminister Peter Altmaier auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler. Wird die Energiewende nun politisch stärker vorangetrieben?

    Auf der Berliner Klimakonferenz (3. Petersberger Klimadialog) sprach sich auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel für ein stärkeres Verfolgen energiepolitischer Ziele aus. Mit den aktuell erzielten Energie-Einsparungen weltweit könne man längst noch nicht zufrieden sein. In der Bundesrepublik selbst steht die Energiewende auch erneut auf dem Prüfstand. Nach Meinung einiger Experten seien Ziele wie die Senkung des Stromverbrauchs um 10 Prozent bis zum Jahr 2020 nach aktuellem Plan nicht sicher umzusetzen. Insbesondere im Bereich erneuerbarer Energien muss weiter gezielt gefördert und ausgebaut werden. Inwiefern Verbraucher durch entsprechende Umlagen mit Preiserhöhungen insbesondere bei Strom rechnen müssen, kann noch nicht mit Bestimmtheit gesagt werden.

    Die Opposition bemängelt insbesondere, dass der Netzausbau zu schleppend vorangeht und auch das Thema Energieeffizienz insgesamt stärker in den Mittelpunkt rücken muss. Im weltweiten Vergleich gehört Deutschland jedoch zu den Ländern, die klima- und energiepolitisch schon einige Teilziele erreichen konnten. Auch der  Ausstieg aus der Atomenergie bis zum Jahr 2022 wurde ja bereits fest vereinbart. Bis dahin gilt es, die Energiewende weiter voranzutreiben.

    Weltweit stellt dann die UN-Klimakonferenz im Dezember, veranstaltet in Katar, neue Weiche für die internationale Klimapolitik.