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  • Förderprogramme für energieeffiziente Gebäude und für die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien

    9. März 2010
  • Bauen und sanieren: Rund um das Thema Energieeffizienz und Erneuerbare Energien haben auf Bundesebene die KfW-Banken sowie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle die wichtigsten Förderprogramme ins Leben gerufen. Darüber hinaus stellen die einzelnen Bundesländer und die EU Fördermittel zur Verfügung.

    Die Förder-Datenbank unter www.foerderdatenbank.de gewährt einen ersten Überblick über die Fördermöglichkeiten, die im eigenen Wohngebiet in Frage kommen.Die Förderrichtlinien – wer also unter welchen Voraussetzungen wie viel bekommt – ändern alle Anbieter beinahe jährlich, so dass es sich unbedingt empfiehlt, sich rechtzeitig über die aktuell gültigen Förderkonditionen und Stichtage zu informieren.

    Die KfW Förderbank des Bundes vergibt im Rahmen ihrer Initiative „Bauen, Wohnen, Energie sparen“ zinsgünstige Kredite und Zuschüsse mit dem Ziel, den Kauf und Neubau energieeffiziente Gebäude (Passivhäuser, Energiesparhäuser) zu finanzieren, die Sanierung von Altbauten zu fördern und auch einzelne Modernisierungsmaßnahmen (z.B. den Einbau energieeffizienter Heizanlagen) zu unterstützen. Den Antrag für ein KfW-Darlehen stellt man vor dem Kauf bzw. Neubau bei seiner Hausbank, die – sofern die Voraussetzungen (z.B. der KfW-Effizienzhaus-Standard) erfüllt und der Antrag bewilligt wurde – auch den KfW-Kredit von bis zu 75.000 Euro auszahlt. Der niedrige Zinssatz wird hierbei für 10 bzw. 15 Jahre festgeschrieben.Der Antrag für einen Investitionszuschuss wird hingegen direkt bei der KfW gestellt.

    Gebäudesanierungen werden gegenwärtig mit bis zu 15.000 Euro bezuschusst, während Einzelmaßnahmen mit bis zu 2.500 Euro unterstützt werden. Ehe sich jemand zur Modernisierung seines Eigenheims entschließt, empfiehlt es sich, zunächst das Gebäude von einem Gebäudeeffizienzberater bewerten zu lassen. Dieser kann Einsparpotentiale erkennen und wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen vorschlagen. Von den Kosten für die Vor-Ort-Beratung übernimmt die KfW bis zu 250 Euro.

    Strom aus erneuerbaren Energien gewinnen

    Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt beispielsweise die Errichtung und den Ausbau von Solarkollektoranlagen, Biomasseverbrennungsanlagen und Wärmepumpen. Hierfür vergibt das BAFA einmalige Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Weitere Informationen über die Fördermaßnahmen der BAFA finden Interessierte auf deren Homepage unter www.bafa.de. Wer Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien betreibt, erhält für jede ins Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde eine garantierte Mindestvergütung von den öffentlichen Netzwerkbetreibern. Die Energieversorgungsunternehmen sind laut dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sogar dazu verpflichtet, über eine Laufzeit von 20 Jahren eine über dem Marktpreis liegende Einspeisevergütung zu zahlen.

    Die Regelung gilt für alle Anlagen, die auf Biomasse, Solarenergie, Wasserkraft, Windenergie Geothermie, Klärgas, Grubengas oder Deponiegas basieren. Weitere hilfreiche Informationen zum Erneuerbaren-Energie-Gesetz stellt das Bundesumweltministerium auf der Internetseite www.erneuerbare-energien.de bereit.Möglichkeiten speziell für Unternehmen Schließlich gewähren die Finanzämter in den neuen Bundeslernen sowie in Berlin-Ost Unternehmen Zulagen für Erstinvestitionen (die sogenannte Investitionszulage), die für den Kauf oder den Bau neuer Betriebsstätten beantragt werden können. Außerdem können Unternehmen in allen Bundesländern ihre gewerblich genutzten Anlagen zur Energieerzeugung abschreiben und so Steuern einsparen.