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  • Gebäudesanierung als Energie Spar-Faktor

    28. März 2012
  • Eine Studie der Deutschen Energie-Agentur Dena gibt aktuell Aufschluss über die Wirtschaftlichkeit von energetischen Gebäudesanierungen. Eigenheimbesitzer, die aktuell eine Sanierung planen, sollten auch entsprechende Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ergreifen. Damit könne der Energieverbrauch nachhaltig gesenkt werden, wobei sich der Sparvorteil nach den jeweiligen Sanierungsmaßnahmen richtet.

    Die Sanierung von Gebäuden soll sich auszahlen: Dies belegt die Deutsche Energie-Agentur anhand mehrerer Beispiele, mit denen der Einfluss der Sanierungsmaßnahmen auf die Energiekosten geprüft wurde. Die Dena zieht dabei ein positives Fazit, denn bei modernisierungsbedürftigen Häusern für eine oder mehrere Familien könne der Energieverbrauch pro Jahr und Quadratmeter vorteilhaft gesenkt werden.

    Energie sparen mit fachgerechter Gebäudesanierung

    In der Studie der Dena wird das Energiesparpotential an Einzelfällen verdeutlicht. Da aufgrund unterschiedlicher Bauweisen und Nutzung jedes Haus individuelle Merkmale aufweist, ist eine allgemeingültige Schlussfolgerung kaum möglich. Die Experten der Deutschen Energie-Agentur gehen jedoch davon aus, dass eine Sanierung mit dem Ziel Energie sparen sich in vielen Fällen selbst ohne staatliche Zuschüsse rechnen kann, wenn längere Zeit nicht renoviert wurde.

    Bei einem Einfamilienhaus aus den 1970er Jahren, dessen 144 Quadratmeter Wohnfläche sanierungsbedürftig sind, können gemäß der Studie durch eine entsprechende Gebäudesanierung mit einem Investitionsvolumen von 30.000 Euro die Heizkosten mit einer 80-prozentigen Ersparnis deutlich gesenkt werden. Im genannten Preis seien dabei sowohl Maßnahmen zur Wärmedämmung als auch zur Modernisierung von Heizungsanlagen inbegriffen.

    Dieser Einzelfall zeigt, dass Eigentümer Möglichkeiten zur Sanierung individuell prüfen sollten. Ziel ist es, insgesamt eine Steigerung der jährlichen energetischen Gebäudesanierungen zu erzielen, die auch auf politischer Ebene forciert wird. So soll der Energieverbrauch des Gebäudebestands bis zum Jahr 2020 um bis zu 20 Prozent gesenkt werden und einen Beitrag zur Energiewende leisten.

    Förderung für die energetische Sanierung können Private auch aus dem Staatshaushalt erhalten, indem ein Kredit mit günstigeren Konditionen aus dem 1,5 Milliarden Euro Top der KfW Förderbank beansprucht wird. Dieser muss in einigen Fällen nicht voll getilgt werden und bietet Zinsvorteile. Um die Sanierungsrate entsprechend zu steigern, fordert die Dena jedoch KfW-Kredite mit einem Gesamtvolumen von 2,5 Milliarden Euro bzw. auf lange Sicht sogar 5 Milliarden Euro/Jahr. Diese Forderung wird auch vom Bundesverband der Verbraucherzentralen unterstützt. Das steuerrechtliche Vorhaben der Bundesregierung, Energiesanierungen abschreiben zu können, wird durch die Landesregierungen blockiert.