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  • Google darf mit Strom handeln

    22. Februar 2010
  • Die amerikanische Energie-Aufsichtsbehörde Federal Energy Regulatory Commission (FERC) hat Google Energy die Erlaubnis erteilt, mit Strom zu handeln. Damit ist es dem Tochterunternehmen des Suchmaschinen-Anbieters Google möglich, seinen Strom direkt von den Energieproduzenten zu beziehen und mit ihnen direkt über die Strompreise zu verhandeln.

    Damit folgt Google dem Beispiel zahlreicher anderer Unternehmen, die ebenfalls Tochtergesellschaften gründeten, um ihren Eigenbedarf an Energie kostengünstiger decken zu können. Laut dem Online-Portal Chip.de habe Google zudem mit Nachdruck erklärt, nicht selbst als Energielieferant auftreten zu wollen, obwohl das Unternehmen Google Energy mit der Bewilligung seines Antrags entsprechende Stromdienste anbieten dürfe. Vielmehr suche das Unternehmen nach neuen Wegen zur Nutzung erneuerbarer Energien, um zukünftig eine neutrale CO2-Bilanz zu erreichen, so der Google Mitarbeiter Niki Fenwick gegenüber US-Medien.

    Dafür spricht, dass Google bereits ein Solarkraftwerk in Kalifornien besitzt und zudem 12 Forschungsprojekte zur Stromreduzierung in Rechenzentren, die an amerikanischen Universitäten durchgeführt werden, finanziell unterstützt. Dass sich Google in diesem Bereich engagiert, verwundert wenig. Schließlich gilt der Konzern wegen seiner riesigen Rechenzentren als einer der größten Stromverbraucher der USA. Allein das Google-Rechenzentrum im US-Bundesstaat Oregon verbrauche bis zu 103 Megawatt, so will es zumindest die Internetseite ReadWriteWeb.com wissen. Google selbst veröffentlichte Google veröffentlichte bisher jedoch noch keine konkreten Zahlen zu seinem Energieverbrauch.