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  • Heizkosten Spartipps für den Winter

    6. November 2009
  • Wer es im Winter in den eigenen vier Wänden mollig warm haben und sich zum Frühlingseinbruch über die Heizkostenabrechnung nicht erschrecken möchte, sollte einige Tipps beherzigen. Besonders in diesem Jahr, wo der Winter sich in einigen Regionen Deutschlands bereits im Herbst ankündigte, sind Energie-Spartipps so gefragt wie nie. Dazu muss man die Heizung gar nicht abdrehen, denn cleveres Heizen spart bereits bares Geld.

    Spartipp 1

    Das Festlegen von geeigneten Richtwerten für die Heiztemperaturen in den Wohnräumen kann pro Jahr eine Heizkostenersparnis von etwa 80 Euro bringen. Die Einrichtung von Thermostat-Ventilen ist dafür in jedem Fall eine gute Investition. Ist die gewünschte Heiztemperatur erreicht, wird die Energiezufuhr gestoppt und man stolpert nicht in die Kostenfalle.

    Heizungsanbieter und Verbraucher-Informationsstellen raten zu gemäßigten Temperaturen in allen Wohnräumen. Als ideale Raumtemperaturen gelten demnach 20 Grad in Wohn- oder Kinderzimmer, 22 Grad im Bad, 18 Grad in der Küche sowie 16-18 Grad im Schlafzimmer und im Flur. Oft bewährt sich auch eine automatische Nachtabsenkung, die man mit Thermostat-Ventilen regeln kann. Wer in der Nacht die Heiztemperatur auf etwa 15 Grad senkt, kann im Jahr über 100 Euro sparen.

    Spartipp 2

    Der Heizkosten-Falle kann man im Winter besonders mit richtigem Lüften vorbeugen. Dauerhaft geöffnete Türen und Fenster sind nicht notwendig, denn das tägliche Stoßlüften sorgt schon nach wenigen Minuten für angenehme Frische. Die Heizung muss dabei auch nicht vollständig abgedreht werden. Eine Heizung, die dauerhaft auf niedriger Stufe eingeschaltet ist, bietet Sparpotential.

    Räume, die komplett ausgekühlt sind, benötigen mehr Heizvolumen. Wohnraum, der gleichmäßig beheizt wird, spart auf Dauer Energie, da er länger Wärme speichern kann.

    Spartipp 3

    An besonders kalten Wintertagen sollte man darauf achten, Türen und Fenster gut zu verschließen. Die Wärme, die man in geschlossenen Zimmern speichern kann, ist bereits ein kleiner Beitrag zu geringeren Heizkosten. Zudem sollte man das Heizverhalten der Witterung anpassen. Je weniger man heizt – selbst wenn es sich nur um den Unterschied von einem Grad handelt – desto höher die Kosteneinsparung.

    Als Faustregel gilt: Mit jedem Grad Heiztemperatur weniger sinken die Heizkosten um etwa sechs Prozent. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich im Vorfeld genau zu überlegen, für welche Zimmer eine Basistemperatur von 15 Grad ausreicht und in welchen Räumen man es wohnlich warm haben möchte.

    Spartipp 4

    Eine regelmäßige Heizungsentlüftung steigert die Leistung. Befindet sich in der Heizungsanlage zu viel Luft, wird die Zirkulation beeinträchtigt und Wärme kann nicht mehr optimal weitergegeben werden.

    Aus der Bedienungsanleitung der Heizkörper oder beim Fachmann erfährt man, wie die Entlüftung funktioniert und richtig gehandhabt wird.

    Spartipp 5

    Wärmedämmung ist ein Muss. Sind Hausinnenwände und Fenster nicht richtig gedämmt, entweicht die Heizungswärme nach außen. Diesem Wärmeverlust kann man mit einer Wärmedämmungs-Kontrolle vorbeugen. Erste Unregelmäßigkeiten kann man dabei schon mit einfachen Hausmitteln erkennen. Hält man eine Kerze an Fenster und Türspalte kann man genau sehen, in welche Richtung die Energie entweicht. Ein umfassender Wärmecheck sollte gerade beim eigenen Hausbau stattfinden, um die optimale Funktionsweise des Dämmmaterials zu überprüfen.

    Spartipp 6

    Zusätzliches Heizen mit Strom ist ein unnötiger Kostenfaktor. Wer einen Heizlüfter oder Radiator betreibt, zahlt deutlich mehr, denn Gas-Wärme ist insgesamt deutlich günstiger als Strom.Spartipp 7Ein grundlegender Spartipp für jede Jahreszeit ist die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage. Schmutzpartikel, Luft in den Heizrohren und einiges mehr können die Wärmezufuhr verschlechtern. Der Fachmann kennt zudem noch zahlreiche weitere Heiztipps, die Energie und damit auch bares Geld sparen können.

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