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  • Heizkosten Studie: Haushalte zahlen mehr als 1000 Euro pro Jahr

    7. Dezember 2011
  • In der Wintersaison fürchten sich viele Haushalte vor hohen Heizkosten. Vertraut man auf die Angaben von LBS Research sind die aktuellen Haushaltsenergiepreise um mindestens sechs Prozent gestiegen. Diese Einschätzung geht auf eine Datenauswertung von Empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) zurück, die Referenzwerte für das Jahr 2008 bereit stellt.

    Den statistischen Angaben zu Folge zahlten die deutschen Haushalte im Jahr 2008 für Heizenergie durchschnittlich 82 Euro pro Monat. Mit knapp 1.000 Euro pro Jahr konnte man demnach die Heizkosten decken. Im Jahr 2011 dürfte diese Marke trotz fortschreitender Energiesparmaßnahmen überschritten werden, so die Sonderauswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes durch Empirica.

    Wie die Marktforscher betonen, gibt es ein erhebliches Einsparpotential. Dabei spielen nicht nur Faktoren wie größere Wohnflächen, sondern auch die schlechtere Energiebilanz älterer Häuserbauten eine Rolle. LBS Research plädiert an dieser Stelle für einen weiteren Vormarsch der energetischen Sanierung, wodurch insbesondere Immobilienbesitzer ihre laufenden Energiekosten nachhaltig senken könnten. Im Referenzjahr 2008 entfielen allein 63 Prozent der gesamten Heizkosten auf die Wohneigentümer. Darüber hinaus raten die Experten zu einem bewussten Umgang mit der Wärmeenergie, wobei Ratgeber zum Energie sparenden Heizen empfohlen werden.