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  • Heizspiegel 2015: Energiekosten gesunken

    3. November 2015
  • heizungVerbraucher konnten sich im Schnitt im vergangenen Jahr über niedrigere Energiepreise und Heizkosten freuen. Belegt wird dies durch den Heizspiegel 2015, einem bundesweiten Projekt von co2online in Zusammenarbeit mit dem Deutsche Mieterbund e. V. und gefördert durch das Bundesumweltministerium.

    Energiesparendes Heizen weiter gefragt

    Auch wenn man aus dem bundesweiten Heizspiegel 2015 zunächst positive Bilanz ziehen kann, legen Verbraucher weiter großen Wert auf das Energie sparen im Alltag und insbesondere ein kosteneffizientes Heizverhalten.Fielen im Jahr 2013 im bundesweiten Durchschnitt noch 1085 Euro Heizkosten für eine Wohnung (70qm) an, waren es im vergangenen Jahr rund 880 Euro.

    Genaueres bietet die Analyse auch für einzelne Wärmeenergie-Quellen: Die größte Ersparnis (155 Euro) erzielten Heizöl Kunden. Auch bei Erdgas und Fernwärme waren die Heizkosten vergleichsweise günstig. Gemäß dem Heizspiegel 2015 sparten Verbraucher im Jahr 2014 insgesamt 90 Euro (Fernwärme) bzw. 85 Euro (Erdgas).In Verbindung mit niedrigeren Preisen für Heizöl (-8,5 Prozent) war das vergangene Jahr ein erfolgreiches zum Heizkosten sparen. Bei Erdgas und Fernwärme blieben die Preise recht konstant (-0,5 Prozent).

    Heizkosten-Check: Tipps & Tricks zum Energie sparen

    Verbraucher können bereits mit wenigen Handgriffen zu einer dauerhaften Senkung der Energiekosten beim Heizen beitragen. Energiesparer.org rät insbesondere zu diesen Maßnahmen:

    Raumlufttemperatur um 1 Grad reduzierenBereits mit einer minimalen Temperaturanpassung kann eine Heizkosten-Ersparnis von etwa 5 Prozent erzielt werden. Insgesamt gilt jedoch eine Temperatur-Untergrenze von 20 Grad Celsius für einen angenehm beheizten Wohnraum.

    Heizung runter regeln – Nachts nichts verheizenWer nachts oder bei längerer Abwesenheit die Heizung etwas abdreht, spart ebenfalls Kosten. Die Heizungen sollten allerdings nie vollständig abgedreht werden, da sie dann beim erneuten vollständigen Aufheizen einen höheren Energieverbrauch haben.

    Weitere Tipps im Energiesparer Ratgeber zum Heizen

    Persönliche Heizkosten Analyse mit dem Heizspiegel 2015 starten

    Speziell für Hauseigentümer liefert der Heizspiegel interessante Hinweise auf mögliches Energiesparpotenzial. Anhand der vergleichbaren Daten (Energieträger, Energieverbrauch, Heizkosten, beheizte Fläche) können aktuelle Vergleichswerte berechnet werden. Mehr dazu auch unter heizspiegel.de

    Für den Heizspiegel 2015 wurden Heizkosten-Daten von etwa 63.000 zentral beheizten Wohngebäuden in Deutschland ausgewertet.

    Bildquelle: Flickr.com – Petra B. Fritz, Heizung, CC BY-ND 2.0