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  • RWE verkündet stärkere Präsenz bei erneuerbaren Energien

    23. Mai 2012
  • Beim RWE Konzern, bisher vorrangig abhängig von der Energiegewinnung aus Kohle und Atomkraft, rücken nun verstärkt erneuerbare Energien in den Vordergrund. Der Energiekonzern positioniert sich damit neu am Markt und setzt vor allem auf Sonnen- und Windenergie. Mit nachhaltiger Energiegewinnung aus Windparks in der Nordsee und dem Einstieg in die Solarstromerzeugung in Südeuropa und Nordafrika werden die Weichen für RWE umgestellt.

    Mit Investitionen in Photovoltaik-Anlagen in Marokko und über die Zusammenarbeit mit dem Wüstenstromprojekt Desertec geht der RWE Konzern bisher neue Wege. Wie der Konzern-Chef Peter Terium zu Beginn der Woche bekannt hab, habe man die Entwicklung im Photovoltaik-Sektor bisher unterschätzt und sei nun mit einer Neubewertung beschäftigt. Mit dem gezielt angesprochenen Projekt für Marokko will RWE die Vorteile erneuerbarer Energien aus Sonnen- und Windkraft miteinander verzahnen. Der erzeugte Strom soll dann zunächst innerhalb Marokkos genutzt werden. In Deutschland treibt der RWE Konzern des Ausbau erneuerbarer Energien jedoch ebenfalls weiter voran.

    Mit Windkraftanlagen sollen deutschlandweit bis zum Jahr 2020 rund 10.000 Megawatt Strom gewonnen werden. Diesem Ziel blickt der RWE Konzern bisher noch skeptisch entgegen, betonte aber gleichermaßen die Pläne selbst in einen Nordsee-Windpark zu investieren. Bis 2014 sollten für RWE dann insgesamt 4500 Megawatt aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Aktuell seien nur 2400 Megawatt direkt am Netz und weitere 1200 Megawatt befinden sich noch im Bau.