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  • Strom- und Gaspreise: Mehrkosten für Verbraucher erwartet

    27. September 2011
  • Einige Energieversorger haben für Oktober und November bereits Preiserhöhungen bei Gas und Strom angekündigt, Wie Aribert Peters, vom Bund der Energieverbraucher, kürzlich informierte, rechnet die Branche mit einer durchschnittlichen Kostensteigerung von 10 bis 15 Prozent. Dies bestätigen auch aktuelle Marktstudien verschiedener Verbraucherportale.

    Angesichts der aktuellen Lage auf dem Markt können Verbraucher noch nicht aufatmen. Ob und in welcher Höhe Strom- und Gaspreise angehoben werden könnten, steht noch nicht abschließend fest. Haushalte sollten sich daher auf eventuelle Mehrkosten einstellen und in den kommenden Tagen und Wochen die Angebote und Nachrichten der Energieversorger genau verfolgen. Beim Tarifvergleich betonen Verbraucherschützer dabei auch immer wieder, dass die Wahl örtlicher Versorger Kostenvorteile birgt. Sie können ihre Leistungen in vielen Fällen günstiger anbieten als die Grundversorger.

    Die erhöhten Beschaffungskosten für wichtige Energieressourcen wie Öl und Gas sind nur einer der Gründe für die erwarteten Preiserhöhungen. Demgegenüber haben sich jedoch einige große Energiekonzerne, darunter RWE und Eon, kürzlich dafür ausgesprochen, die Preise bis zum Jahresende und teilweise sogar darüber hinaus stabil zu halten. Ob dies gelingt, ist aus Sicht der aktuellen wirtschaftlichen Lage nur schwer zu beurteilen. Auch müssten eventuelle Anpassungen der EEG-Umlage kurzfristig in die Preispolitik der Anbieter einfließen.

    Vertraut man auf aktuelle Marktbeobachtungen von Branchenexperten, müssen Haushalte im Herbst und Winter 2011 bei der Energieversorgung tiefer in die Taschen greifen. Um dem vorzubeugen, ist neben einem Anbietervergleich auch der Blick auf verschiedene Energiespartipps zu empfehlen.