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  • Strom: Verbraucher zahlen ab 2013 weiter drauf

    14. November 2012
  • Wie verschiedene Nachrichtenmagazine berichten, werden für den Jahresbeginn 2013 wieder Strompreiserhöhungen erwartet. Zahlreiche Grundversorger haben entsprechende Tarifänderungen bereits angekündigt und führen die steigenden Stromkosten unter anderem auf die vom Staat geforderten Umlagen und Abgaben zurück.

    Das Vergleichsportal Check24 hat bereits einen genaueren Blick auf die angekündigten Erhöhungen angekündigt. Gemäß dieser Untersuchungen müssen Verbraucher im Durchschnitt um bis zu 11 Prozent draufzahlen. Über 100 Stromanbieter in Deutschland haben ihre Kunden bereits über entsprechende Aufschläge informiert, Tendenz weiter steigend. Marktbeobachter gehen davon aus, dass die deutliche Mehrheit der Grundversorger die gestiegenen Energiekosten auch durch Preiserhöhungen für die Verbraucher abzufangen versucht.

    Im Hinblick darauf lohnt sich für Verbraucher der erneute Tarifvergleich. Empfehlenswert ist dabei der Wechsel zu einem Anbieter mit entsprechender Preisgarantie, wobei diese auch die EEG-Umlage einschließen sollte. Energiesparer.org bietet zudem weitere Informationen zum Strompreisvergleich .

    Umlagen und staatliche Abgaben – Stromkunden zahlen mehrheitlich mitDie Förderung des Ausbaus Erneuerbarer Energien tragen Stromkunden bereits seit einigen Jahren mit. Maßgeblich hierfür ist die Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage). Zu Beginn des Jahres 2012 wurde zudem eine weitere Umlage eingeführt, wobei Netzentgelte nach § 19 StromNEV (Stromnetzentgeltverordnung) auf alle Verbraucher umgelegt wurden.

    Im kommenden Jahr kommen einige weitere Abgaben hinzu, die sich letztlich auch auf die Strompreise für den Endkunden auswirken. Mit der Einführung der so genannten Offshore-Umlage zum 1.1.2013 werden Kosten und Haftungsrisiken für Windkraftanlagen in den Mittelpunkt gestellt.  Ähnlich wie beim Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) für weitere Förderungen maßgeblich, die Verbraucher über die Stromkosten mittragen. Vor dem Hintergrund dieser Informationen steigt der Anteil staatlicher Abgaben und Umlagen am durchschnittlichen Strompreis ab Januar 2013 weiter.

    Energieverbrauch wächst weltweitDie Internationale Energie-Agentur veröffentlichte vor kurzem ebenfalls Informationen zum weltweit steigenden Energieverbrauch. Knapper werdende Ressourcen, teurere Strompreise und die immerwährende Suche nach effizienteren und umweltfreundlicheren Energiequellen stehen dabei an der Tagesordnung. Insbesondere für den europäischen Raum und das Land Japan prognostiziert die Internationale Energie-Agentur für die kommenden Jahre deutlich höhere Strompreise, was unter anderem im wachsenden Verzicht auf Kernenergie und dem kostenintensiven Ausbau Erneuerbarer Energien begründet liegt.