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  • Strompreise steigen wieder

    6. Februar 2020
  • Viele Energieversorger haben ihre Strompreise bereits angepasst oder entsprechende Preiserhöhungen für das erste Quartal 2020 angekündigt. Verbraucher müssen dabei auch bei großen Versorgern wie beispielsweise Innogy und EON künftig tiefer in die Tasche greifen.

    Den eigenen Stromtarif auf den Prüfstand stellen? Ein aktueller Strompreis Vergleich kann dabei sehr hilfreich sein.

    Strompreiserhöhung 2020

    Ausgehend von einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden bei einem klassischen 4-Personen-Haushalt, müssen Familien jetzt mit Mehrkosten von bis zu 100 Euro pro Jahr rechnen. Sind es zum Jahreswechsel häufig zunächst die kleineren Stromanbieter, lassen weitere Strompreiserhöhungen leider nicht auf sich warten. Nach aktueller Experteneinschätzung werden die Strompreise noch bis in den April hinein stärker anziehen. Auch Grundversorger, die über längere Zeit ihre Preise stabil hielten, legen jetzt deutlich nach.

    Beispiel Innogy

    Nach Angaben des Portals Verivox hat der Energieversorger Innogy mit Sitz in Essen seine Stromtarife um 9,6 Prozent erhöht. Das Unternehmen wird zukünftig EON zugeordnet, einem der größten Stromversorger in Deutschland. Während die Anbieter sich mit einem starken Wettbewerb am Markt zu ihren Preiserhöhungen äußern, ärgert Verbraucherschützer, dass die Strompreise deutlich stärker steigen als die EEG-Umlage. (Quelle)

    Beispiel DREWAG

    Eine weitere Strompreiserhöhung, die derzeit in der Medienberichterstattung angekündigt und diskutiert wird, ist die der Dresdner Stadtwerke. Zum 1. April steigen hier sowohl Grund- als auch Verbrauchspreis für die Stromversorgung. Die Sprecherin des Unternehmens begründete diese Preiserhöhungen (1,31 Cent je kWh im Verbrauch und 0,99 EUR zusätzlich im Grundpreis) sowohl mit steigenden Kosten rund um die EEG-Umlage als auch mit höheren Kosten für den Stromeinkauf und den Service. (Quelle)

    Was steckt alles drin im Strompreis?

    Der Strompreis setzt sich generell aus folgenden Komponenten zusammen:

    • Energiepreis
    • Netzentgelt (staatlich reguliert)
    • gesetzliche Umlagen (z.B. EEG)
    • Abgaben
    • Steuern

    Während der reine Energiepreis häufig konstant bleibt, da er an eine bestimmte Vertragslaufzeit geknüpft ist, stehen in den anderen Bereichen häufiger Preiserhöhungen zur Debatte. Der Gesetzgeber reget und genehmigt die anfallenden Netzentgelte, die jedoch regional unterschiedlich ausfallen. Steigende Kosten bei Abgaben und Umlagen, die von den Stromanbietern zu tragen sind, werden in der Regel mit entsprechenden Preisanpassungen auf die Stromkunden umgelegt.

    Bildquelle: Pixabay – Pexels