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  • Studie: Energie-Trendmonitor 2014

    13. August 2014
  • energie-trends_ZMWie kommt die Energiewende beim Verbraucher an und wo setzt der deutsche Bundesbürger beim Thema Energie sparen individuell an? Zu diesen Punkten informiert der Energie-Trendmonitor 2014, eine Umfrage initiiert vom Unternehmen Stiebel Eltron.

    Von 85 Prozent der im Dezember 2013 befragten Deutschen wird das Konzept der erneuerbaren Energien begrüßt. Auch können sich gemäß dem Energie-Trendmonitor 68 Prozent der Befragten vorstellen, Wärme- und Stromenergie selbst zu erzeugen, nicht zuletzt um von großen Energieunternehmen unabhängiger zu werden.

    Energiewende ja – Umsetzung bedarf der Optimierung

    Die Zustimmung zur Energiewende allein reicht jedoch nicht aus, um entsprechende Maßnahmen auch erfolgreich umzusetzen. So informiert Stiebel Eltron auch dazu, dass der von Privathaushalten eigens erzeugte Strom, z.B. durch eine Photovoltaik-Anlage (Solarenergie) nur zu einem Bruchteil für den Eigenverbrauch benötigt wird (ca. 30 Prozent). Der weitaus größere Teil wird ins Netz zurückgespeist.

    Das Investieren in Solarstrom kann sich für Verbraucher insbesondere dann auszahlen, wenn das Haus in puncto Energie modern vernetzt wird, angefangen vom Strom für Elektrogeräte bis hin zu Warmwasserspeicher und Heizanlage.

    Kritik übten die befragten Verbraucher insbesondere an der Energiepolitik der Bundesregierung. Viele beurteilen die Kosten, die für Privathaushalte im Zusammenhang mit der Energiewende anfallen, als zu hoch. Eine stärkere finanzielle Unterstützung durch die Politik wünschen sich 94 Prozent der Befragten.

    Verbraucherwissen stärken – Kosten und Energie sparen

    Sinnvoll wäre auch ein stärkerer Fokus auf die Unterstützung zur Umsetzung individueller Energiesparmaßnahmen durch Fachleute. Dem steht etwa die Hälfte der Verbraucher ebenfalls positiv gegenüber.

    So fanden die Studienverantwortlichen heraus, dass 56 Prozent der Befragten den Stromverbrauch als größten Kostenpunkt der Energie-Abrechnung einschätzen. Dem sei allerdings nicht so, denn um langfristig Energie und Kosten zu sparen, müsse man den Hebel insbesondere beim Thema Heizkosten ansetzen.

    Weiterführende Informationen zur Studie unter Stiebel-Eltron.de.

    Bildquelle: Flickr.com – Zane Mulligan, Heizung auf 3, CC BY-ND 2.0