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  • Top 3 Stromfresser im Haushalt

    15. August 2012
  • Jedes Jahr gehen deutschen Haushalten insgesamt mehrere Milliarden Euro durch so genannte Stromfresser verloren. Dabei kann man die Stromkosten bereits mit einigen wenigen Tricks und Kniffen nachhaltig senken. Was sind die Top 3 Stromfresser im Haushalt? Und wie erkennt man, welches Elektrogerät auch wirklich Strom sparend arbeitet?

    Sparpotenzial bei den Energiekosten bietet sich nahezu in jedem Haushalt. Wer dabei insbesondere einer steigenden Stromrechnung den Kampf ansagen möchte, kann schon mit wenigen Handgriffen sparen. Auch so mancher prädestinierter Stromverschwender befindet sich unter den im Haushalt befindlichen Geräten.

    Platz 1: Stromfresser Kühlschrank

    In vielen Fällen bietet die Küche die meisten Möglichkeiten, auf Dauer Strom zu sparen. Vielfach erweist sich dabei der Kühlschrank als besonderer Stromfresser. Steht dieser beispielsweise in unmittelbarer Nähe zu Herd oder Heizung, wird automatisch mehr Energie für die Kühlung der Lebensmittel aufgewendet. Als Kostenfalle gelten auch ältere Modelle, darunter Kühlschränke mit integriertem Frostfach. Wird hier nicht regelmäßig abgetaut, wird eine energieeffiziente Kühlung nahezu unmöglich.

    Platz 2: Stromfresser Waschmaschine

    Sowohl Waschmaschine als auch Trockner möchten viele Verbraucher im Alltag nicht missen. Dennoch verfügen nur wenige Haushalte über Geräte mit entsprechend hoher Energieeffizienzklasse, was entsprechendes Sparpotenzial bietet. Außerdem kann man beim Waschen mit niedrigeren Temperaturen (z.B. 30 und 40 Grad) den Energieverbrauch entscheidend senken. Unerwünschte Schmutzablagerungen auf der Wäsche können dabei auch bei milderen Temperaturen durch entsprechende Vorbehandlung bzw. spezielle Waschmittel bekämpft werden.

    Platz 3: Stromfresser Stand-by-Geräte

    Wer sich entgegen der Bequemlichkeit für ein konsequentes Ausschalten von Geräten im Haushalt entscheidet, sammelt für die Stromrechnung langfristig Punkte. Bleiben Fernseher, DVD-Player oder HiFi-Anlage hingegen auf Stand-by, werden zusätzliche Stromkosten fällig, die eigentlich vermeidbar wären.

    Energieeffizienz-Klassen im Überblick: Mit den richtigen Geräten sparenWer eine Anschaffung neuer Geräte plant, sollte sich vorab unbedingt über die gängigen Energieeffizienz-Klassen informieren. Diese bieten hilfreiche Informationen dazu, wie sparsam das Gerät in puncto Energieverbrauch wirklich ist. Galt zu Beginn der Kategorisierung die Klasse A als besonders energieeffizient, ist diese aktuell nicht mehr relevant. Als Label für entsprechend gute bis ausgezeichnete Energieeffizienz fungiert die Klasse A nun mit dem entsprechenden Zusatz, einem Pluszeichen. Das Spektrum reicht dabei von A+ bis A+++. So verbraucht ein Gerät der Klasse A beispielsweise noch 15 Prozent mehr Strom als ein Gerät der Klasse A+. Im weiteren gilt die Staffelung von A bis G, wobei letztere die schlechteste Energieeffizienz-Klasse darstellt.