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  • Wie Privathaushalte zur Verringerung der Treibhausgase beitragen können

    19. Juli 2010
  • Neben den Industrieunternehmen können auch Privathaushalte ihren Teil zur Minderung der Treibhausgase beitragen. Ursprünglich an die Adresse der US-Amerikaner gerichtet geben etwa die Verhaltenstipps der US-Akademie der Wissenschaften Orientierung, auch wenn sie bereits im Jahr 2009 veröffentlicht wurden.

    Wenn beispielsweise über den Kauf eines neuen Autos nachgedacht wird, empfiehlt es sich schon allein wegen der steigenden Spritkosten einen verbrauchsarmen Wagen ins Auge zu fassen. Weiterhin sollte man mit dem Auto mehrere Wege auf einmal erledigen, die Route für längere Fahrten genau planen und sich zu Fahrgemeinschaften zusammenschließen, wenn es um den gemeinsamen Weg zur Arbeit oder zum Sportclub geht. Beim Autofahren selbst sollte man immer vorausschauend fahren, die Höchstgeschwindigkeitsgrenzen einhalten und früher vom Gas gehen, um so unnötige Bremsmanöver zu vermeiden. Statt mit dem Auto kann man kleine Strecken auch einmal zu Fuß oder per Rad zurücklegen.

    Neben den Autoemissionen verursacht das Heizen besonders viel Kohlenstoffdioxid. Daher legen Experten den Hausbesitzern eine Wärmeisolierung ihrer Wohnungen ans Herz. Zudem hilft eine moderne Heizungsanlage nicht nur der Umwelt, sondern langfristig auch dem eigenen Geldbeutel. Schließlich tragen alle Energiespartipps zur Verringerung von Treibhausgasen bei, sofern jeder ein Paar von ihnen in sein alltägliches Leben übernimmt.Treibhausgase und Klimaerwärmung Treibhausgase haben einen natürlichen Ursprung, werden aber auch vom Menschen verursacht. Sie verhindern, dass die durch die Sonneneinstrahlung erzeugte Wärme wieder aus der Erdatmosphäre entweicht, und tragen so zur Erwärmung der Erdoberfläche bei. Dieser natürliche Treibhauseffekt ist zunächst nichts Schlechtes, da er das Leben auf der Erde überhaupt erst ermöglicht. Denn ohne ihn, würde die durchschnittliche Temperatur um -18 Grad Celsius liegen. Durch die von den Menschen verursachten Emissionen steigt jedoch der Anteil bestimmte Gase in der Erdatmosphäre an, stört deren Gleichgewicht und verstärkt so den natürlichen Treibhauseffekt, was wiederum eine Reihe von Folgen mit unabsehbaren Ausmaßen (z.B. mehr Naturkatastrophen) nach sich zieht. Will man schlimmeres verhindern, müssen bis zum Jahr 2050 80 Prozent der vom Menschen verursachten Treibhausgase eingespart werden. Zu diesen zählen laut Kyoto-Protokoll neben Distickstoffoxid, Schwefelhexafluorid und Fluorkohlenwasserstoffe vor allem Kohlenstoffdioxid und Methan.