Jetzt clever Energie sparen mit Energiesparer.org
Gerade in den Wintermonaten brennen in jedem Haushalt früh und lang die Lichter. Nicht zuletzt schont helles Licht auch unsere Augen und ist wichtig für unser Wohlbefinden. Gute Gründe also, sich über eine gute und gleichzeitig kostengünstige Beleuchtung Gedanken zu machen. Hier hilft es, ein bisschen mehr über die verschiedenen Arten von Lampen zu erfahren. Egal für welche Lampe Sie sich entscheiden, achten Sie beim Kauf immer auf das EU-Energielabel und wählen Sie die höchste Energieeffizienzklasse.
Da der Einsatz von Energiesparlampen eine der schnellsten Möglichkeiten ist, Strom zu sparen,sind hier einige Kauftipps
LED-Lampen (Light Emitting Diodes) sind relativ neue Leuchtquellen und wurden bisher beispielsweise für die Anzeigen in Elektrogeräten oder in Autoarmaturen verwendet. Dank technischer Weiterentwicklungen werden sie immer effizienter und damit auch für die allgemeine Beleuchtung interessant. LED-Lampen werden dauerhaft installiert und müssen nie gewechselt werden. Sie sind sehr klein und strahlen wenig Wärme aus. Ihr Licht ist sehr hell und weiß. Die LED-Lampen kommen hinsichtlich der Effizienz den Energiesparlampen am nächsten, sind aber teurer als diese, was sich in naher Zukunft aber sicher ändern wird.
Leuchtstofflampen, auch Neonröhren genannt, arbeiten wesentlich ökonomischer als Glühlampen und haben auch eine längere Lebensdauer. Ein Vorschaltgerät, das das Flimmern beim Einschalten verhindert, verlängert die Lebensdauer. Durch ihre hohe Lichtintensität sind Leuchtstofflampen besonders gut für Arbeitsbereiche geeignet. Da ihnen häufiges Ein- und Ausschalten nicht bekommt, sollte man sie in Räumen mit dauerhafter Beleuchtung einsetzen.
Halogenlampen, deren Licht weiß und brillant erscheint, haben im Vergleich zu Glühlampen eine doppelt so lange Lebensdauer und nutzen etwa 15% des Stroms für die Lichterzeugung. Verbesserte Halogenlampen mit Infrarot-Beschichtung (im Handel mit "IRC" gekennzeichnet) erreichen sogar eine Lebensdauer von 4.000 bis 5.000 Betriebsstunden und wandeln ca. 20% des Stroms in Licht um. Allerdings sind diese nur als Niedervolt-, nicht aber als Netzspannungs-Halogenlampen erhältlich. Vergleicht man eine herkömmliche Niedervolt-Halogenlampe mit einer Infrarot beschichteten Niedervolt-Halogenlampe gelten folgende Entsprechungen:
75 Watt - 50 Watt
50 Watt - 35 Watt
35 Watt - 20 Watt
Wenn Sie sich für Halogenlampen entscheiden, sollten Sie bedenken, dass bei diesen Verbrennungsgefahr besteht und die UV-Strahlung die Bindehaut reizt. Halten Sie daher den Mindestabstand ein und verwenden Sie eine Glasabdeckung.
Halogenlampen gehören nicht in den Glascontainer, sondern in den Hausmüll. Da das Leuchtstoffmittel von Neonröhren und Energiesparlampen recycelt werden kann, und diese Lampen außerdem geringe Mengen Quecksilber enthalten, sind sie für den normalen Hausmüll tabu. Sie können Ihre Energiesparlampen in der kommunalen Schadstoffsammelstelle kostenfrei abgeben. Auch viele Händler nehmen Ihre alten Energiesparlampen zurück.